Blei Grenzwert TrinkwvGrenzwert Blei

Im Zuge der neuen Trinkwasserverordnung soll der Grenzwert für Blei von bislang zulässigen 25 Mikrogramm/l auf 10 Mikrogramm/l gesenkt werden. Diese Neuerung tritt zum Jahr 2013 in Kraft. Einerseits soll eine Vereinheitlichung der EU Richtlinien und Grenzwerte stattfinden, andererseits soll der neue Grenzwert für Blei langfristig darauf abzielen, dass alte, bleihaltige Rohrleitungen ausgetauscht werden müssen und durch nicht gesundheitsschädliche Wasserrohre ersetzt werden müssen.

 

Wie kommt Blei ins Wasser

Bleibelastung im Trinkwasser wird durch alte Rohrleitungen verursacht, die gerade in alten Hausinstallationen, Altbauten und historischen Gebäuden noch oft zu finden sind. Blei gehört zu den chemischen Verunreinigungen im Wasser, die bei einer Hausinstallation mindestens einmalig überprüft werden sollten. Als gesundheitsschädliches Schwermetall kann sich über das Trinkwasser aufgenommenes Blei in den inneren Organen anreichern. Deshalb ist durch die neue Trinkwasserverordnung der zulässige Grenzwert für Blei gesenkt worden. Diese Neuerung tritt zum Jahr 2013 in Kraft.

 

Empfehlungen gegen Blei im Wasser

Wenn Sie von Ihren Kunden nach Empfehlungen gegen Blei im Wasser gefragt werden, können Sie folgende Hinweise geben. Ist Blei in den Rohren vorhanden, sollte das Wasser immer eine Weile ablaufen, bevor es zum menschlichen Genuss verwendet wird. Da sich Blei in stehendem Wasser in den Rohrleitungen über einen längeren Zeitraum anreichern kann, ist diese Vorlaufzeit wichtig, da sich dabei die Bleikonzentration wieder kurzzeitig senken kann. Längerfristig sollten Sie Ihre Kunden jedoch darauf hinweisen, dass bei gesundheitsschädlichen Bleirohren und hinsichtlich der Grenzwertsenkung für Blei 2013 eine Sanierung der Wasseranlage und ein Austauschen der Bleirohre sinnvoll wäre.